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Hallo...

alle miteinander…

 

wie ich in den letzten Wochen feststellen durfte, herrscht offensichtlich ein reges Interesse vor, Neuigkeiten aus dem Land der Kiwis, Schafe und Filmkulissen zu erfahren. Dem möchte ich hiermit Genüge tun. An dieser Stelle werde ich euch in den nächsten Monaten, so gut es mein Zeitbudget zulässt, über die neuesten Geschehnisse Downunder in Kenntnis setzen.

 

Da seit meiner Abreise bereits wieder einige Zeit ins Land gestrichen ist, ein kleiner Rückblick auf die etwas holprige Anreise:

 

Teil I – die Anreise

Los ging alles am 3. Juli als ich mich von Leipzig nach Frankfurt aufmachte um über London, Hongkong und Auckland nach Christchurch zu gelangen. Bis Frankfurt hat auch noch alles einwandfrei geklappt, doch das sollte sich ändern….

Beim Check-In in Frankfurt teilte mir das freundliche Lufthansapersonal mit, dass ich zwar ein gültiges Ticket habe, dies jedoch unglücklicherweise nicht im System zu finden sei, weshalb ich auch nicht starten könne.


Nach einigen vergeblichen Anrufen des Servicepersonals an allen denkbaren Anlaufstellen am Flughafen, kam man auf die Idee mich zum Serviceschalter von Air New Zealand zu schicken. Dumm nur, dass sich der nächste in London befindet, weshalb auch das keinen Ausweg darstellte. Schließlich sagte man mir, ich solle zum Ticketschalter gehen und mir am besten ein neues Ticket, zumindest bis nach London, kaufen. Also ging ich zum Ticketschalter.

Nach einer gefühlten Ewigkeit voller Diskussionen und ergebnisloser Telefonate des Ticketverkäufers, schlug plötzlich doch noch eine kompetente Person auf, die dafür sorgte dass schnellstmöglich ein Notticketverfahren durchgeführt wurde, denn die Zeit verrann und ich hatte noch nicht einmal eingecheckt. Mit meinem Notticket bewaffnet, nahm ich also beide Beine in die Hände und hastete durch Check-In und Sicherheitskontrollen und schaffte den Flieger letztlich doch noch…


Ebenfalls äußerst amüsant gestaltete sich die Ursachenforschung: Da das Lufthansapersonal meinte, Air New Zealand, die ohnehin immer etwas träge wäre, habe das Ticket nicht überschrieben, ging ich also in London zu Air New Zealand und fragte was da denn schief gelaufen sei. Der nette Herr von Air New Zealand ließ sich jedoch gar nicht aus der Ruhe bringen, gab mir mein Ticket nach Hongkong und sagte, das läge wohl an STATravel, mit denen habe man immer mal Probleme. Also wendete ich mich später an STATravel um den Fehler zu finden, dort teilte man mir mit, dass sie bereits vor 5 Monaten alle Tickets an die Fluggesellschaften geschickt hätten und gar nicht verstehen könnten, wieso Lufthansa mir gegenüber falsche Angaben macht. Damit war ich wieder beim Anfang und immer noch nicht schlauer. Ich bin gespannt auf den Rückflug.

 

Sicher in London gelandet, machte ich mich auf zum Flieger nach Hongkong. Da diesmal mein Ticket auch im System vorhanden war, hatte ich auch ohne weiteres Zugang zu meinem Flugzeug. Nachdem alle knapp 400 Passagiere Platz genommen hatten, ging es jedoch irgendwie nicht recht voran. 60 Minuten nach dem planmäßigen Start, kam dann die Durchsage dass es Probleme mit dem Tank gäbe und man heut definitiv nicht mehr starten wird. Nun war Improvisationsgeschick gefragt! Schließlich war es bereits 22 Uhr und alle Passagiere (400) mussten im Hotel untergebracht werden. Dies gelang sogar, unglücklicherweise war es da schon 0:30 Uhr und im Hotel war logischerweise Küchenschluss. So ging ich also hungrig zu Bett und versuchte erst einmal gut in meinem 209 £-Zimmer zu schlafen.

Der nächste Tag verlief problemlos, ich saß im Flugzeug nach Hongkong, wo ich für 2 Tage einen Zwischenstopp einlegte. Als die Sonne langsam aufging, überflogen wir gerade die Wüste Gobi und später noch den Rand des Himalayas – Wahnsinnsaussicht!   

 

Beim ersten Schritt aus dem Terminal in Hongkong, dachte ich zunächst neben mir steht irgendwer und wedelt mir heiße, feuchte Luft zu. Da war aber niemand, schließlich bin ich in den Tropen und es ist Sommer und Sommer ist Regenzeit. Vollkommen durchgeschwitzt (ich hatte 35 kg Gepäck) kam ich dann im Hostel an. Mein Zimmer hatte ungefähr die Größe meiner Abstellkammer in Leipzig. Aber es war ein Einzelzimmer mit Klimaanlage, also war ich zufrieden.

Beim Laufen durch die anliegenden Viertel umgaben mich neben zahllosen kleinen Chinesen, auch für europäische Nasen äußerst gewöhnungsbedürftige Essensgerüche und ich erinnerte mich plötzlich an einen Spruch aus meinem Reiseführer über die Hongkonger Küche: Man esse alles, so stand dort, was vier Beine habe außer Tischen, alles was fliegen könne außer Flugzeugen und alles was schwimmen könne außer Schiffen. Und genauso roch es.

 

Abgesehen von den Gerüchen war Hongkong aber ein absolut lohnenswertes Erlebnis. Die ganze Größe der Stadt zeigte sich mir am nächsten Tag beim Blick vom höchsten Berg der Stadt. Wie schon erwähnt ist ja Sommer und Sommer ist Regenzeit und was das in den Tropen bedeutet, durfte ich dann auf dem Gipfelrundweg just in dem Moment als ich am weitesten vom Startpunkt entfernt war (20 Fußminuten) live miterleben. Es goss wie aus Eimern und ich wurde nass bis auf die Knochen. Aber was soll´s, auch das muss man mal miterleben.

 

Von Hongkong aus ging es via Auckland weiter nach Christchurch, wo ich für die nächsten Monate studieren werde. Der Anflug auf die Südinsel Neuseelands war wiederum grandios: mitten Im Pazifik diese Insel mit schneebedeckten Gipfeln! Aus dem Flugzeug ausgestiegen musste ich mich erst einmal an den Temperaturunterschied gewöhnen, denn hier ist gegenwärtig ja Winter und da ist es kalt. Am Flughafen erwartete mich dann Victor, ein von der Uni bezahlter Taxifahrer, der mich aufsammelte und ins Hostel fuhr, wo ich für die nächsten 10 Tage bleiben sollte…

 

mehr über die ersten Tage in Neuseeland das nächste Mal, bis dahin


22.7.08 15:36
 


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bisher 5 Kommentar(e)     TrackBack-URL


der hansen (22.7.08 13:48)
moin eric,

das klingt alles sehr spannend. ich freue mich, dass es dir gut geht.

beste grüße
hannes


(22.7.08 18:27)
hart, echt hart, diese anreise! hoffe, dass du da unten gut klar kommst, als deutscher und europäer n guten eindruck machst und nicht zum christen mutierst

beste wünsche
Afro


Frie (23.7.08 02:57)
sehr gelungener bericht!!!!
ich freu mich sehr auf den nächsten! lass es dir gut gehen


Kirstin (23.7.08 09:24)
hey...man man man...das klingt ja alles sehr nervenaufreibend (start)...aber ich hoffe, da unten geht alles glatt...ich wünsch dir eine tolle zeit...

die Kirstin aus LE




mie* (23.7.08 16:21)
hey... wahnsinns trip bissher^^... lass es dir gut gehen, pass auf dich auf... freu mich auf neues vom anderen ende der welt!

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